Unspectacular!

Mittelfinger

Endlich habe ich's geschafft,
hab mich vom Elternhaus aufgerafft,
hab einen Job und dazu Geld,
eine Wohnung und alles Essen der Welt!

Ich bin oben auf und habe Mut,
wenn du anrufst geht's mir freilich gut,
dass In der alten Zeitung les' ich nicht,
in der Gastro bestell' ich kein Gericht!

Weiblicher Solobesuch bleibt leider aus,
Erfolg und Mädels - so ein Quatsch, ein Graus,
Der Nachbar werkelt, "Hör mal wer da Hämmert",
Meine Nerven, ich glaub, ich bin schon ganz belämmert!

Mama sagt, "Bitte denk an die Arbeit",
"Feiern nur, nach Feierabend in der Freiheit"
Hatte ich gemeint, Recht behielt sie
Doch glauben will ich irgendwie nie!

Papa meint: "Geh nicht vor dem 1. ans Geld"
"Red' nicht so, ich kaufe was mir auch gefällt"
sagte ich in einer großen Spur Großkotzigkeit,
ich merk es, mir tut es langsam richtig leid!

Irgendwann muss es jeder sehen,
Irgendwann muss es jeder verstehen,
Irgendwann ist die Jugend vorbei,
Irgendwann ist es alles einerlei.

Jung, hochnäsig, besserwissend und arrogant,
Sind gleich viele vor mir schon weggerannt,
doch denk' ich nicht dran mich zu ändern,
denn was will ich schon? Bestimmt Kentern!

Ich will's mir beweisen, mir zeigen
,mich nicht vom Weg abneigen,
hämmert der Nachbar noch so laut,
bei den Eltern mit 24 ist man Out!

Und ist das Geld 2 Wochen vorm Zahltag weg,
neige ich jetzt zu Hamsterkäufen und dem Bett,
Schwirrt mir der Kopf nach der Arbeit,
nehm ich mir erstmal für mich selbst Zeit!

16.12.17 13:30

Letzte Einträge: Worte sind Schall und Rauch, Herz, Kern des Nichts, Erwachsensein

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)

Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)


 Smileys einfügen
Powered by 20six / MyBlog
Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung